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Manifestor

Aktualisiert: 8. Feb. 2021

Ca. 8 % der Menschen sind Manifestoren.

Wenn du ein Manifestor bist, bist du auf dieser schönen Welt, um initiativ zu sein und Dinge in Gang zu bringen und du bist der einzige Typus, der dafür auf der Welt ist. Alle anderen warten auf ihre Reaktion, auf ihre Einladung oder worauf auch immer, du nicht.

Du darfst als einziger initiieren und du musst initiieren, denn wenn du das nicht machst, wird auf dich von selbst kaum etwas zukommen, weil die anderen Menschen intuitiv spüren, dass du hier bist, um die Initiative zu ergreifen.

Das heißt, wenn du mit jemandem befreundet sein willst, sprich denjenigen an. Wenn du einen Job haben willst, kümmer dich darum. Wenn du eine neue Wohnung willst, mach was, damit du sie kriegst.

Warte nicht darauf, dass irgendetwas von alleine zu dir kommt, denn das wird es wahrscheinlich nicht und schon gar nicht das, was für dich passt.

Du bist mehr als alle anderen in der Lage, aber auch gleichzeitig verantwortlich, dafür zu sorgen, dein Leben so zu gestalten, wie es dir entspricht und zwar von selbst aus. Das was für dich dran ist zu tun wirst du sehr gut spüren indem du auf einmal einen starken inneren Impuls bekommst.

Du kannst nicht erwarten, dass das bei anderen auch so ist, weil die meisten Menschen völlig anders funktionieren als du. Gleichzeitig ist jeder mit seiner Besonderheit ein wichtiger Teil des Ganzen.

Mit der Initiative, die du ergreifst, hast du auch immer Auswirkung auf andere Menschen um dich herum. Dein Job als Manifestor ist es, bei anderen viel in Gang zu setzen mit deiner Auswirkung und du bist nicht dafür da, viel und hart zu arbeiten.

Wenn du dich selbst lebst, findest du wahrscheinlich Mittel und Wege, mit geringem Zeit- und Energieeinsatz trotzdem ein ausreichendes oder sehr gutes Auskommen zu haben, indem du deine Auswirkung nützt.

Jetzt fragst du dich vielleicht, was diese Auswirkung sein soll oder denkst dir, es hat eh immer jeder auf jeden Auswirkung, was natürlich auch stimmt.

Aber die Auswirkung, die du hast als Manifestor, hat ein ganz anderes Ausmaß. Wenn du zum Beispiel mit einem Generator Kontakt hast oder auch nur an diesem vorbeigehst, spürt der andere Mensch in sich einen ganz starken Energieimpuls von dir, der viel stärker ist als alles, was er von anderen Menschen spürt.

Dieser Energieimpuls kann sich für den anderen interessant, faszinierend oder auch ein bisschen beunruhigend und beängstigend anfühlen, in jedem Fall ist es oft neu für den anderen.

Wenn du zum Beispiel in der Bäckerei warst, werden danach viele der Menschen, die auch dort waren, in sich das Gefühl spüren, irgendwelche Dinge tun zu wollen, jemanden anzurufen oder etwas zu kaufen oder was auch immer – und das meiste davon wirst du nie erfahren, obwohl es von dir ausgelöst wurde und deine Auswirkung ist.

Genau diese Auswirkung kannst du auch nützen, um selbst nicht so viel tun zu müssen, weil deine Energie ja bei anderen oft bewirkt, dass sie eine Arbeit gerne erledigen wollen.

Dabei ist gut zu wissen, dass das für die anderen überhaupt nicht schlimm ist und sie sich nicht daran stören, oft sogar im Gegenteil froh und dankbar sind, dass du ihre Energie in Gang gesetzt hast.

Speziell Generatoren, die ja die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen, arbeiten sehr, sehr gerne und freuen sich, wenn sie einen Impuls dazu kriegen, sofern es das Richtige für sie ist. Es stört also nicht unbedingt irgendjemanden, wenn du dann weniger arbeitest.

Als Manifestor funktioniert es meist auch nicht gut, mehr zu arbeiten, um zu viel Geld zu kommen, weil du dich durch zu viel Arbeit schnell erschöpfst und dann auch deine Fähigkeit, Auswirkung zu haben und Dinge auch für dich zu manifestieren, geschwächt wird. Also empfiehlt es sich, nur so viel zu arbeiten, wie für dich passt und über die richtige Auswirkung zu genug Geld zu kommen.

Wenn du mehr über deine Auswirkung lernen magst, beobachte mal oder frag andere Menschen um ihr Feedback bzw. informiere sie, dich darüber zu informieren, welche Auswirkung du auf sie hattest (wenn es dich denn interessiert).

Du interessierst dich nämlich normalerweise nur für die Sache, für dein Ding, für das, was du machen möchtest. Wahrscheinlich denkst du dir auch wieder, ist ja normal, geht ja jedem so. Nein, so ist das nicht, zum Beispiel interessieren sich Generatoren am allermeisten für sich selbst und Projektoren am allermeisten für andere Menschen.

Deshalb sprechen Generatoren und Projektoren auch miteinander sehr viel über Persönliches und persönliche Beziehungen und über sich selbst und wissen viel übereinander.

Bei dir ist das anders, weil dich die Sache interessiert. Deshalb wissen andere Menschen weniger von dir. Das heißt jetzt nicht, dass du und die anderen dir völlig egal sind, aber dein Schwerpunkt des Interesses liegt ganz woanders, nämlich auf dem, was du machen und bewirken möchtest.

Als Manifestor spürst du, dass du auf diese Welt gekommen bist, um ganz bestimmte Sachen zu machen und in Gang zu setzen, das spürst du tief in dir drinnen.

Du spürst, dass das der Weg ist, den du gehen sollst und deine Bestimmung ist und dass es ganz fürchterlich wäre, wenn du das nicht machen könntest, total gegen den Kern deines Wesens, gegen das, was dich im Innersten ausmacht.

Deshalb macht es dich wütend, wenn du das Gefühl hast, dass andere Menschen sich anmaßen, dich von deinem Weg und von deiner Sache abbringen oder auch nur im Weg stehen zu wollen oder vielleicht auch schon, wenn sie einfach zufällig und aus Unachtsamkeit in deinem Weg stehen und dich damit ein Stück weit blockieren.

Du hast dann das Gefühl, sie würden sich etwas anmaßen, was ihnen absolut nicht zusteht, und so ist es ja auch.

Denn du bist, wie jedes Wesen, hier, um deine Bestimmung zu erfüllen, und deine Bestimmung ist es, in Freiheit, Unabhängigkeit und Frieden total selbstbestimmt dein Ding zu machen.

Damit du das aber machen kannst – egal, worum es sich handelt – ist es wichtig, dass du die Menschen, die das, was du machst, irgendwie betreffen könnte, darüber informierst. Generell gilt, mindestens die, die es auf jeden Fall betrifft, über das zu informieren, was echt wichtig für sie zu wissen ist.

Und als Manifestor kann es sein, dass du eher geheimnisvoll und verschwiegen bist und den anderen nicht mehr sagen möchtest als unbedingt nötig. Und das ist dann auch okay so und dein gutes Recht.

Wenn du aber Lust darauf hast, ist es vielleicht interessant, zu wissen, dass die Menschen in deinem Umfeld meist sehr interessiert daran sind, wie du bist und was du vorhast, aber es nicht von selbst spüren können.

Wenn du ihnen also ein bisschen mehr erzählst als unbedingt nötig, dann freuen sie sich darüber. Jedoch bist du nicht auf der Welt, um nett zu sein, also brauchst du das nur machen, wenn du gerade Lust darauf hast.

Wenn du magst und das richtig für dich ist, kannst du ganz alleine in deinem stillen Kämmerlein dein Ding machen, was auch immer es ist, und dann, wenn du damit zum Beispiel an die Öffentlichkeit gehst, die darüber informieren, die es betrifft.

Wenn du sie nicht informieren magst, ist das auch okay, du kannst als Manifestor ja eh tun, was du willst, es könnte nur sein, dass dir dann mehr Widerstand entgegenkommt als sonst.

Im Grunde informierst du also nicht für die anderen und du informierst auch nicht wirklich für dich, denn du bist dir selbst auch nicht so wichtig, sondern du informierst um der Sache willen, damit sich die Sache, die sich durch dich manifestieren will, ungestört manifestieren kann und ihr nichts im Weg steht. Darum geht es dabei.

Sobald du erwachsen bist, brauchst du als Manifestor niemals die Erlaubnis von irgendjemandem für irgendetwas und du darfst dir auch zugestehen, dich niemals von irgendjemandem kontrollieren, bevormunden oder dir etwas einreden zu lassen.

Es kann sein, dass du dich dafür entscheidest, in gewissen Bereichen deines Lebens mit anderen Menschen gemeinsam etwas zu machen. Das kann eine Partnerschaft sein, in der ihr vielleicht auch zusammenwohnt, das kann ein gemeinsames berufliches Projekt sein oder ein gemeinsamer Urlaub. In diesem Fall kann es gut sein zu wissen, wie du mit den anderen am besten umgehst und die anderen dann darüber zu informieren.

Die meisten Menschen gehen nämlich von sich selbst aus und würden mit dir intuitiv so umgehen, wie sie es selbst gerne hätten, dass mit ihnen umgegangen wird. Zum Beispiel neigen Generatoren dazu, dir Fragen zu stellen, weil sie selbst gerne Fragen hätten.

Damit sie also mit dir so umgehen, wie es dir am besten entspricht, ist es deine Verantwortung, sie darüber zu informieren. Wenn du magst, informiere sie darüber, dass du von ihnen informiert werden möchtest und sonst nichts. Du möchtest nicht gefragt werden und schon gar nicht kannst du es leiden herumkommandiert zu werden.

Wenn irgendjemand irgendetwas von dir möchte, soll er es als neutralen Vorschlag an dich heranbringen, als neutrale Information, ohne bestimmte Erwartung und auf jeden Fall ohne Druck, zum Beispiel könnte er dir sagen: „Ich würde gerne ins Kino gehen und den neuen Bond-Film anschauen.“

Dann hast du die Freiheit, basierend auf dieser Information entweder gar nichts zu sagen oder jetzt oder auch später vorzuschlagen, gemeinsam diesen Film anzuschauen oder einen anderen oder was anderes zu machen.

Es kann für die anderen auch gut sein, wenn du sie darüber informierst, dass du schon die Initiative ergreifen wirst, wenn du das möchtest und es dir sogar lieber ist, wenn sie nicht ständig von selber mit Vorschlägen auf dich zukommen.

Möglicherweise wirst du dich dabei glücklicher und freier fühlen und auch die anderen, die meistens keine Manifestoren sind, werden mit der Zeit erkennen, wie schön es ist, wenn sie nicht selbst die Initiative ergreifen müssen, denn dafür sind sie ja nicht da. So kannst du, wenn du das denn möchtest, glückliche und harmonische Beziehungen mit anderen Leuten führen.

Außerdem ist es für dich und für alle anderen in Beziehungen am angenehmsten, wenn du die Regeln der Beziehung festlegst, also wie ihr miteinander umgeht und wie man sich in Bezug auf die Dinge, die alle Beteiligten betreffen, am besten verhält.

Du wirst erkennen, dass die Leute, die für dich richtig sind, deine Regeln akzeptieren, dich so lieben, wie du bist und sogar froh sind, wenn du sie darüber informierst, wie du bist und was für dich wichtig ist, weil sie sich dann mit dir sicherer fühlen und besser auskennen.


Bild, pixabay



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